Öffi-Geschichte: die Nobelpreisträgerin und ich

Öffi-Geschichte: die Nobelpreisträgerin und ich

In der U4 sitzt mir eine junge Frau gegenüber. Sie sticht heraus, da sie eine der wenigen ist, die nicht in ihr Handy schaut. Sie kramt einen Kugelschreiber aus der Tasche und macht sich Notizen auf ihrer Handinnenfläche. Mit jedem Wort, das sie schreibt, heben sich ihre Mundwinkel. Sie hat einen schönen Mund. Einen ungewöhnlichen. Ein bisschen so🥴 aber ohne Kater. Wenn sie auf der Seite liegt macht ihr Mund wahrscheinlich den perfekten Sportbogen.

Immer wieder schaut sie auf ihre Hand und lächelt. Es ist kein fröhliches sondern ein zutiefst zufriedenes Lächeln.

Sie ist eine Schriftstellerin, die gerade den perfekten ersten Satz ihres neuen Romans gefunden hat. Mit diesem Roman wird sie berühmt. Und ich war dabei! Vielleicht hab ich sie sogar inspiriert… Wenn sie den Literaturnobelpreis entgegennimmt, wird sie an mich denken. Sie wird – diesmal versonnen – lächeln und sicher meiner erinnern. Und dankbar sein für mein aufmunterndes Nicken. Für die Kleine Narbe über meiner rechten Augenbraue, die sie auf diese ganz spezielle Wendung in ihrer Geschichte gebracht hat, die das Feuilleton so hymnisch lobt. Und ich war ihre Muse!

Spoiler:

Die Mundschöne hatte ihr Handy vergessen. Auf ihrer Handinnenseite notierte sie das, was ihr von ihrer todo-Liste noch in Erinnerung geblieben war. Und sie lächelte deshalb so zufrieden, weil sie schon einiges davon erledigt hatte.

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Haute Cuisine vegan: Süßkartoffelpurée mit Röstzwiebel, Birnen und Nüssen (3 P.)

Haute Cuisine vegan: Süßkartoffelpurée mit Röstzwiebel, Birnen und Nüssen (3 P.)

Ipomoea_batatas_005Zutaten
1 kg Süßkartoffeln
2 gelbe Zwiebel (oder bereits geröstete bio-Zwiebel, gibt´s z.B. bei Denn´s)
2 EL glutenfreies Mehl
100 ml Sonnenblumenöl
4 EL Nüsse (z.B. Haselnüsse, Cashew oder Mandeln)
6 EL Olivenöl
16 frische Salbeiblätter
5 EL Ahornsirup oder Granatapfelsirup

Zubereitung
Süßkartoffeln schälen, in ca. 3 cm große Würfel schneiden, im Salzwasser kochen.
Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden, in Mehl wenden, rausbraten im Sonnenblumenöl. Abtropfen lassen!

Nüsse grob hacken, ohne Öl rösten. Birnen vierteln, Gehäuse entfernen, jedes Viertel in 2 oder 3 Spalten schneiden. 4 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen und Birnen leicht braun anbraten. Am besten in der Pfanne, wo vorher die Nüsse drin waren, dann nehmt ihr das Nussaroma mit 😉 Anschließend im restlichen Öl die Salbeiblätter kurz aber heftig knusprig braten! (Auf die solltet ihr keinesfalls verzichten!)

Süßkartoffel abseihen, purieren, mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen.

Birnen auf Süßkartoffelpurée anrichten, mit Salbeiblättern, Nüssen und Röstzwiebel bestreuen. Zum Schluss noch mit Ahorn- oder Granatapfelsirup beträufeln!

Mjam! sag ich da nur und: Gesundheit!

Glutenfrei-Fail: Halbflüssiges Schoko-Törtchen

Glutenfrei-Fail: Halbflüssiges Schoko-Törtchen

Die politische Nachspeise: sieht verlockend aus, ist aber nur braun und grauslich!

oder wie man braunen Gummi herstellt.

Vieles kann man ja einfach glutenfrei nachkochen ohne große Adaptionen. Mit den “ halbflüssigen Schokotörtchen“ allerdings hat das gar nicht gut geklappt. Die Dinger sind zwar (nach 35 Minuten statt 10) aufgegangen, aber sie wanderten vom Förmchen direkt in den Müll: Wer hat schon Lust braune Gummimasse mit vielen Kalorien zu sich zu nehmen?!

Hier das Originalrezept! Bitte um Info, ob es mit normalem Mehl klappt!

Zutaten für 4 Gläser:
1 Tasse Universalmehl
1 EL Kakao
1/2 TL Backpulver
2 EL Zucker
1 Prise Salz
1 Tasse Milch
2 EL Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
4 EL Nutella
Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf Nutelle vermengen. Teig 2/3 hoch in die Tassen füllen, in die Mitte jeweils 1 EL Nutelle setzen. Sinkt hinunter.

Im Backofen  bei 180 Grad Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 8-10 Minuten backen.

Mit Obers oder Karamellsauce servieren.

Quelle: Merkur Friends

Mohngugelhupf – glutenfrei

Mohngugelhupf – glutenfrei

Gugelhupf
Foto: Otmar Grissemann, Fotolia

Zutaten:
200g Butter
60g Staubzucker
8 Eier
180g Kristallzucker
300g geriebener Mohn
150g geriebene Haselnüsse, + 20g für die Form
Salz, Zimt, Vanillezucker, Butter für die Form

Zubereitung:
Eine Gugelhupfform dünn mit weicher Butter ausstreichen und mit gemahlenen Nüssen ausstreuen.

Eier trennen. Warme Butter mit Staubzucker, 1 TL Vanillezucker, 1 Prise Salz und 1 Messerspitze Zimt gut cremig rühren. Dotter nach und nach einrühren. Backrohr auf 170° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Eiklar und Kristallzucker zu cremigen Schnee schlagen (wird nicht ganz steif). Ein Drittel des Schnees mit der Dottermasse verrühren. Restlichen Schnee, Mohn und Nüsse mit einem Kochlöffel behutsam unterheben.

Masse in die Form füllen, glatt verstreichen und im Rohr, unterste Schiene, ca. 70 Minuten backen.

Aus: Spar Magazin, Rezept von Johanna Maier

Costa Rica – Der Geschichte erster Teil

Costa Rica – Der Geschichte erster Teil

Land der Naturwunder & des Allradantriebs

Gleich vorweg: Costa Rica ist eine spektakuläre Destination. Ich habe noch nie so komprimiert so viele einzigartige, erstaunliche, wirklich beeindruckende „Bilder“ erlebt! So spektakulär, dass sich 2 Teenager (18 und 15 Jahre, Geschwister!) 2 Wochen lang nicht gestritten haben, obwohl sie sich Zimmer und Rücksitzbank des Autos teilen mussten!

Wenn ich jetzt auch ein bisserl herummosere dann ist das Jammern auf sehr hohem Niveau und selbstverständlich schiele ich auf die Quote – wer will schon dauernd hören, dass alles ursuper war…

Die Basics:

Die (Fiedler-)Lehmanns begeben sich also – vom 27.12.2015 (an einem der teuersten Flugtermine des Jahres – aber hurra, bald ist die Schule vorbei!) bis 10.1.2016 auf eine Costa-Rica-Rundreise. Wir sind zu 4 – mein Mann, meine Kinder Maja 17 bzw. 18 Jahre und Leon 15 Jahre alt. Viele Bausteine unserer Reise haben wir zuvor bei Erlebe-Fernreisen.de gebucht. Mit diesem Reisebüro waren wir bereits vor einigen Jahren in Thailand und hatten sehr gute Erfahrungen gemacht. Aber damit wir ja nicht allzu euphorisch werden, hat das Reisebüro diesmal ein paar Überraschungen eingebaut, auf die wir getrost verzichten hätten können (siehe Kapitel Anreise, das noch geschrieben werden muss). Nichtsdestotrotz empfehle ich es gerne weiter. Als kritische/ökobewusste KonsumentInnen finden wir es gut, dass Erlebe-Fernreise ausschließlich mit Anbietern vor Ort zusammenarbeitet. D.h. die Wertschöpfung bleibt im jeweiligen Land. Die meisten Unterkünfte sind sogar Öko-Lodges, eher klein und einfach, teilweise ohne Strom (aber immer sauber!) und werden von Locals betrieben. Teilweise auch ohne WLAN, aber das haben wir unseren Kindern natürlich im Vorfeld nicht verraten! (Wiegt ein bisschen das schlechte Gewissen über die 5 Tonnen CO2-[1], die allein der Flug emittiert hat. Da fällt das bissl Diesel des Miet-SUVs auch nicht mehr ins Gewicht! Positiv gegenrechnen kann man allerdings die nicht verzehrten Mengen an Palmöl, die im heimischen Nutella-Frühstück[2] meiner Tochter enthalten sind.)

Von Wien aus flogen wir über Frankfurt nach New York, wo wir – in nur 4 Stunden – den Flughafen wechseln mussten! Dass uns das gelungen ist, grenzt an ein Wunder (auch an ein Wunder der Selbsterniedrigung und -beherrschung). Dann von Newark nach San Jose. 27 h Anreise insgesamt… (Mit einem Loch im aufblasbaren Nackenhörnchen!) Und dafür zahlt man noch!

Die erste Nacht verbrachten wir in San Jose. Nach unserem ersten Frühstück (Bohnen mit Reis und Eiern), einer ersten Expedition rund um den Häuserblock (Alles vergittert, da können sich die Stacheldrahtbauer bei uns noch was abschauen!) und einem Einkauf im Supermarkt steht unser Auto bereit. Es handelt sich um einen riesigen Toyota-was-weiß-ich-SUV. Es gibt sogar eine Einstiegshilfe, so hoch ist das Auto (und im Reich der Costa Ricaner und -innen bin ich mit meinen 1,65m eine kleine Riesin!). Mit Fortschreiten der Reise lernte ich jedoch das allradbetriebene Monster zu schätzen. Zum Glück mieten wir – entgegen unseres ursprünglichen Plans – ein Navi. Denn ohne Navi geht gar nix! Straßennamen sind was für Weicheier und Bedienungsanleitungsleser. Entweder du kennst di aus, oder net.

Wir net, wir fahren dem Navi nach. On the road we are!

Fortsetzung folgt!

[1] https://www.atmosfair.de/kompensieren/flug

[2] http://www.stern.de/wirtschaft/news/nutella–warum-palmoel-nicht-wegzudenken-ist-6305480.html