Himbeer-Cobbler mit Vanillesauce (4 P.)

Himbeer-Cobbler mit Vanillesauce (4 P.)

Sehr erfrischende, nicht allzu schwere Nachspeise für 4 Personen.

Zutaten
150 g glutenfreies Mehl  153 kcal (oder 180 g normales)
115 g weiche Butter 852 kcal
2 TL Backpulver 10 kcal
180 g Topfen (20%) 175 kcal
500 g aufgetaute Himbeeren 215 kcal
1/2 TL gemahlener Zimt
120g Rohrzucker 465 kcal
3 TL Speisestärke 35 kcal
Prise Salz
500 ml Milch
1 Pkg. bio-Vanillepuddingpulver  (als Sauce 450 kcal mit Milch)

Gesamtkalorien: 2.355
Kalorien pro Person: 589

Zubereitung
Backrohr vorheizen auf 200 Grad Umluft. Mehl, Butter, Backpulver, Salz in einer Rührschüssel vermischen. Topfen mit den Quirl des Mixers nach und nach einarbeiten (ist ein zähes Unterfangen!).

Himbeeren, Zimt, Zucker und Stärke vermischen und in einer Auflaufform verteilen. Teig zu golfballgroßen Kugeln formen und diese nebeneinander auf den Himbeerspiegel setzen. Auf mittlerer Schiene 25 Minuten goldbraun backen.

Vanillesauce laut Packungsanleitung zubereiten.

Cobbler mit Vanillesauce servieren.

Quelle: Frisch gekocht.

 

 

 

Haute Cuisine vegan: Süßkartoffelpurée mit Röstzwiebel, Birnen und Nüssen (3 P.)

Haute Cuisine vegan: Süßkartoffelpurée mit Röstzwiebel, Birnen und Nüssen (3 P.)

Ipomoea_batatas_005Zutaten
1 kg Süßkartoffeln
2 gelbe Zwiebel (oder bereits geröstete bio-Zwiebel, gibt´s z.B. bei Denn´s)
2 EL glutenfreies Mehl
100 ml Sonnenblumenöl
4 EL Nüsse (z.B. Haselnüsse, Cashew oder Mandeln)
6 EL Olivenöl
16 frische Salbeiblätter
5 EL Ahornsirup oder Granatapfelsirup

Zubereitung
Süßkartoffeln schälen, in ca. 3 cm große Würfel schneiden, im Salzwasser kochen.
Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden, in Mehl wenden, rausbraten im Sonnenblumenöl. Abtropfen lassen!

Nüsse grob hacken, ohne Öl rösten. Birnen vierteln, Gehäuse entfernen, jedes Viertel in 2 oder 3 Spalten schneiden. 4 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen und Birnen leicht braun anbraten. Am besten in der Pfanne, wo vorher die Nüsse drin waren, dann nehmt ihr das Nussaroma mit 😉 Anschließend im restlichen Öl die Salbeiblätter kurz aber heftig knusprig braten! (Auf die solltet ihr keinesfalls verzichten!)

Süßkartoffel abseihen, purieren, mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen.

Birnen auf Süßkartoffelpurée anrichten, mit Salbeiblättern, Nüssen und Röstzwiebel bestreuen. Zum Schluss noch mit Ahorn- oder Granatapfelsirup beträufeln!

Mjam! sag ich da nur und: Gesundheit!

Nackt in der U-Bahn fahren …

Nackt in der U-Bahn fahren …

… kann auch nicht schlimmer sein, als vor nicht-Verwandten zu singen.

Meine persönliche Gesangsgrenze hört hinter der Badezimmer- bzw. vor der Autotüre auf. Hat man mich doch schon als Kind auf meinen gesanglichen Platz verwiesen: „Und du Alexandra singst nicht mit, du machst Purzelbäume und schlägst ein paar Räder!“ (Volksschulvorführung am Rathausplatz)

Dieses Nicht-Singen-Können kultivierte ich im Laufe der letzten 3 Jahrzehnte. Auch das Feedback von Familienmitgliedern – Blutsverwandschaft verpflichtet zu größerer Toleranz – trug nicht dazu bei, mein trällerndes Selbstbewusstsein zu stärken. Nicht einmal alkoholisch enthemmt neige ich zum Singen in der Öffentlichkeit.

Eigentlich: Wurscht. Frau muss ja nicht alles können.

Aber: Ich mache ich ja seit einem halben Jahr ein Improvisationstheater-Kurs. Mein Ziel ist es, meine Komfortzone zu überschreiten; Scheitern mit heiterer Gelassenheit hinzunehmen; auf das, was kommt, in der Sekunde zu reagieren, ohne dass der innere Zensor Zeit zum Aufmucken hat. Etwas machen, worin ich nicht gut bin und Spaß dran haben.

Letztes Mal also: Gesangstraining. Als Überraschung. Was gut war, sonst hätte ich garantiert einen Vorwand gefunden, warum ich gerade heute keine Zeit habe. Vor mir: eine Frau, ein Klavier, 10 KollegInnen, unser – magenfester – Coach Helmut.

Flucht? Kampf? Totstellen?

Innerer Dialog:
Sicher nicht. Ich sing sicher nicht vor anderen. No way. Ich müsste nachher alle töten! Oder schon währenddessen! Oder mich. Oder auswandern.

Aber geh. Was soll passieren? Du dilettierst jetzt schon seit 6 Monaten mit diesen Menschen. Du fandest alle schon ein paar Mal extrem peinlich. Trotzdem haben sie nicht deinen Respekt verloren. Im Gegenteil.

Wenn schon, denn schon. Volle Wäsche hab ich mich einlassen auf das Gesangsdings. Und hatte wahrscheinlich einen der lustigsten Abende meines Lebens.

Wir wurden aber auch fantastisch angeleitet von Katrin Weber. Die „Cantaphobie“, also die Angst vor dem Singen, dürfte ähnlich weit verbreitet sein wie die Arachnophobie, die Angst vor Spinnen. (Klingt ja schon ähnlich.) Katrin Weber nimmt darauf Rücksicht. Sie hat uns quasi hingeschummelt zum Singen. Wir haben es fast nicht gemerkt. Wir summten und brummten, klatschten und stampften und ließen alle möglichen Geräusche laut werden. Und plötzlich sangen wir. Gemeinsam, alleine. Zu unterschiedlichen Rhythmen. Bis hin zu unterschiedlichen Genres.

Tada!!!! Ich sang mir die Seele aus dem Leib! Ich sang Hänschen Klein als Chanson!, sang eine Ode an bio-Maroni, ja tanzte sogar dazu. Und alle – auch ich – haben es überlebt. (Ob sie mich jetzt auch noch respektieren, weiß ich nicht. Ich weiß nur, es war mir egal 😉)

Das war mit Sicherheit der größte Schatten über den ich in den letzten Jahren gesprungen bin. Und es tat gar nicht weh. Im Gegenteil!

Danke Katrin, danke Improtheater!

Und das mit nackert in der U-Bahn, das überleg ich mir doch nochmal 😉

Hafer-Kohl-Bowl mit Maroni (4 P.)

Hafer-Kohl-Bowl mit Maroni (4 P.)

Zutaten
500g Hafer
1l Gemüsesuppe
750g Kohl
2 Schalotten oder Frühlingszwiebel
4 EL Olivenöl
4 EL Apfelessig
2 TL Honig
500g Maroni (gekocht)
2 Handvoll gemischte Nüsse
1/2 TL Paprika edelsüß
2 Birnen (oder Äpfel)
Saft und Abrieb von 1 Biozitrone
8 EL Cranberries
Granatapfelsirup
ev. frische Kresse

Zubereitung
Hafer waschen und in der Gemüsesuppe 35-40 Minuten kochen.

Kohl waschen, feste Stiele und dickere Blattrippen wegschneiden. Blätter klein schneiden. Schalotten bzw. Frühlingszwiebel würfeln bzw. in dünne Ringerl schneiden. Aus Olivenöl, Essig, Honig, Pfeffer, Salz Marinade machen und mit dem Zwiebel gut mit dem Kohl durchmischen.

Nüsse in einer kleinen Pfanne anrösten bis sie zu bräunen beginnen. 1 Spritzer Honig drüberträufeln, kurz karamellisieren lassen, sofort Paprika und Meersalz drüberstreuen, Deckel auf die Pfanne und gut durchschütteln. Auskühlen lassen.

Birnen klein schneiden, mit dem Saft der Zitrone vermischen. Schalenabrieb und Cranberries zum Kohl geben.

Hafer, Kohl, Maroni auf vier Bowls aufteilen, Birnen, Maroni und Nüsse dazugeben. Etwas Granatapfelsirup drüberträufeln (nicht weglassen!), ev. mit Kresse garnieren und frischem Pfeffer bestreuen.

One Pot Pasta mit Polpette & Cherrytomaten (4 gute EsserInnen)

One Pot Pasta mit Polpette & Cherrytomaten (4 gute EsserInnen)

Zutaten
30g Parmesan
400g Rindsfaschiertes
2 EL (glutenfreie) Semmelbrösel
1 Ei
Olivenöl
1 gelbe Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Karotten (im Originalrezept sind 2 Sellleriestangen vorgesehen, aber Zeller geht in keiner Form…)
350g Cherrytomaten
3 Essiggurkerl
2 Lorbeerblätter
Oregano
ein paar Kapern (stehen auch nicht im Original)
2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomatenstücke (400g) (stehen auch nicht im Original, aber die VK-Spaghetti saugen viel Flüssigkeit)
350g Vollkornspaghetti oder glutenfreie Spaghetti

Zubereitung
Parmesan reiben. Mit Faschiertem, Ei, Brösel, Salz, Pfeffer mischen, kleine Kugerln formen und in einer großen, hohen Pfanne herausbraten. Herausnehmen. Bratrückstand aufheben!

Zwiebel und Knoblauch schälen und und fein würfeln. Karotten auch in kleine Würfel schneiden. Tomaten anstechen oder einritzen, Gurkerl würfeln.

Zwiebel, Knoblauch, (Zeller) Karotten, im Bratrückstand anbraten. Ev. noch ein bissl Öl dazugeben. Tomatenmark unterrühren. Tomaten, Gurkerl, Kapern, Lorbeerblätter und Nudeln dazugeben, Tomatenstücke aus der Dose drüberleeren, mit kochendem Wasser bedecken, salzen, pfeffern. Aufkochen und 10-15 Minuten bissfest köcheln lassen. Öfter umrühren, eventuell noch Wasser nachgießen. Zum Schluss Polpette hineingeben und noch 1-2 Minuten ziehen lassen. Mit Oregano bestreuen.

Z.B. mit Vogerlsalat servieren. Ich hab tatsächlich noch einen auf der Terrasse! Der milde Winter konnte ihm bisher nichts anhaben.

Quelle: Frisch gekocht